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Heizen: Geld sparen, ohne zu frieren

Spartipps

Draussen weht eine eisige Bise, drinnen ist es gemütlich warm. Doch die Temperatur, die als angenehm empfunden wird, ist sehr individuell.

Möchten Sie umweltbewusst heizen, aber nicht ständig mit Wolldecke und Bettflasche auf dem Sofa sitzen müssen?

Nicht überheizen:

  • Als ideale Raumtemperatur für das Wohnzimmer gilt 21°C -22°C. Für Küche und Flur sind 18°C, für den Schlafbereich sind 16°C ausreichend.
  •  Zu hohe Raumtemperaturen sind nicht nur ungesund und steigern die Gefahr von Erkältungen, sondern kosten auch unnötig Energie und damit Geld: Jedes Grad weniger spart 6 Prozent Heizkosten.

  •  Während der Nachtstunden die Temperatur um bis zu 5° absenken. Je nach Heizsystem, ob Bodenheizung oder Heizkörper.
  • Bei längeren Abwesenheiten wäre 12° ideal. Moderne Regler haben ein Ferienprogramm für längere Abwesenheiten.
  • Noch Besser: Nachbar oder Person welche das Haus hütet schaltet 1 Tag vor dem Heimkommen auf normalen Heizbetrieb.
  • Heizkörper und Thermostatventile nicht mit Möbeln oder langen Vorhängen verdecken, denn sonst gelangt die abgegebene Wärme gar nicht erst in den Raum. 
  • Temperatur nicht durch Lüften regeln: Nicht die Fenster ständig auf "Kipp" lassen, sondern nur kurz (nie länger als zehn Minuten), aber kräftig (Durchzug) öffnen - und dabei das Thermostatventil schliessen!
  • Lassen Sie Kippfenster nicht den ganzen Tag offen. Durch dieses entweicht sehr viel Wärme, aber es kommt kaum frische Luft ins Zimmer. Ein Kippfenster, das bei null Grad einen Tag lang offen steht, verbraucht zwei bis vier Deziliter Heizöl täglich!
  • Die einen fühlen sich schon bei 20 Grad, andere erst bei 24 Grad richtig wohl.  Wenn man sich jedoch vor Augen führt, dass eine Raumtemperatur, die bloss um ein einziges Grad tiefer liegt, bis zu sieben Prozent Energie und damit auch viel Geld spart, macht bereits eine minimale Reduktion der Heiztemperatur durchaus Sinn.  

Und damit sparen Sie Energie und Geld:

 

Weitere Sparmöglichkeiten:

  • Drehen Sie die Heizkörper eine Stunde vor dem Schlafengehen herunter. Bei tieferen Temperaturen schläft es sich ohnehin besser.
  • Bei längerer Abwesenheit und Frostgefahr Thermostatventile in den Nebenräumen bis zur Frostschutzstellung (Sternchenmarkierung) zurückdrehen.
  • Cheminée's und Schwedenofen:
  •  Unbedingt bei Nichtgebrauch Kaminklappe schliessen. Hier kann sonst sehr viel Wärme entweichen.
  •  Stellen Sie den Boiler auf 55° - 60°C.

Richtig Lüften:

Öffnen Sie während drei, vier Minuten zwei oder mehrere Fenster. Der Durchzug lässt die verbrauchte Luft schnell entweichen - ohne die in den Wänden und Möbeln gespeicherte Wärme mitzuziehen. Wiederholen Sie das Lüften zwei- bis dreimal täglich, je nach Bedarf.

Lassen Sie die Heizungsanlage regelmässig warten. Jährliche Kontrolle der Anlage und Service an Brenner, Oel- und Gasfeuerung sichert optimale Abgaswerte und hohe Betriebssicherheit.

www.suissetec.ch
www.erdoel.ch
www.erdgas.ch
www.buwal.ch/luft