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Spricht Feinstaub gegen Holzenergie?


Die Feinstaubproblematik hängt tatsächlich mit Holzenergie zusammen. Allerdings ausdrücklich nicht mit modernen Holzfeuerungen. Laut den neusten Zahlen des Bundesamtes für Umwelt BAFU stammen 8% des Feinstaubs aus Holzfeuerungen. Er stammt vor allem aus alten und uralten Holzfeuerungen.
Die Technik hat mittlerweile grosse Fortschritte gemacht. Zwischen einem alten Kanonenofen oder einem alten Holzherd mit Wasserschiff und einem modernen Holzvergaser-Kessel bestehen nicht selten Unterschiede im Massstab 1:1000!
Daher kann mit Fug und Recht gesagt werden: Korrekt betriebene Holzfeuerungen, welche die Anforderungen des Qualitätssiegels von Holzenergie Schweiz erfüllen, sind nicht Teil des Feinstaub-Problems und gelten bereits heute als sauber. Sie unterschreiten sowohl die LRV  wie alle heute in Europa geltenden Feinstaub-Grenzwerte deutlich.
Sinnvoll ist in jedem Fall die Sanierung alter Holzheizungen resp. der Ersatz alter Holzöfen und -kessel durch moderne Stückholz- oder Pelletkessel.

Heizen mit Holzpellets
Der verantwortungsvolle Umgang mit der Umwelt und die Kostensteigerung bei Heizöl und Erdgas führen zu einer steigenden Nachfrage nach regenerativen Energieformen. Der Verbrennung von Holz als nachwachsendem Rohstoff in modernen Festbrennstoffkesseln bekommt dabei wachsende Bedeutung.

Abbildung: Viessmann Werke
Pelletskessel als Zentralheizung

Kachelöfen und Kamine werden bereits seit vielen Jahren eingesetzt. Beheizt werden damit allerdings in der Regel nur einzelne Räume. Häufig steht die dekorative Wirkung im Vordergrund. Holzvergaser- und insbesondere moderne Pelletskessel bieten demgegenüber jetzt die Möglichkeit, Holz auch zur komfortablen zentralen  Beheizung von Gebäuden und zur Trinkwassererwärmung zu nutzen. Einen wesentlichen Schritt dazu stellt die Leistungsmodulierung dar, die dafür sorgt, dass die erzeugte Wärmemenge dem aktuellen Bedarf angepasst werden kann. So kann bei Pelletskesseln auf große und aufwändige Pufferbehälter verzichtet werden.

Moderne Regelungen sorgen in Verbindung mit der modulierenden Betriebsweise dafür, dass automatisch beschickte Pelletskessel auch in modernen Gebäuden mit niedrigem Wärmebedarf einsetzbar sind. Durch vorgegebene Regelalgorithmen wird die Pelletsbeschickung bereits vor Erreichen der Kesselwasser-Solltemperatur reduziert, so dass der Kessel immer im richtigen Temperaturbereich betrieben wird.

Pelletskessel sind  komfortabel

Ein moderner Pelletskessel entspricht in puncto Heizkomfort und Bedienungsfreundlichkeit praktisch Öl-/Gas-Heizsystemen – dank der modulierenden Leistungsanpassung, automatischem Brennerstart, einer digitalen Regelung und dem modularen Aufbau. Durch ein stufenloses Saugzuggebläse wird ein modulierender Betrieb realisiert, dadurch ist die optimale Anpassung an den momentanen Wärmebedarf möglich. Die Pelletsbeschickung erfolgt vollautomatisch, die Heizflächen werden selbsttätig gereinigt. Beste Verbrennungsergebnisse sorgen für extrem geringen Ascheanfall. Eine Ascheentleerung ist nur etwa einmal pro Heizperiode notwendig.