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Hybrid-Wärmezentralen

Hybrid-Wärmezentralen

Die MHG hat im Jahr 2008 die erste Hybrid-Wärmezentrale in der Geschichte der Heiztechnik präsentiert. Der „ThermiPro“ bietet Pufferspeicher, Wärmepumpe und Gas-Brennwertkessel in einem kompakten Hightech-Gerät und verfügt zudem serienmässig über eine Solareinbindung zur Trinkwasserbereitung und Heizungsunterstützung. Damit können auch Besitzer von älteren Wohngebäuden mit niedrigerem energetischen Standard ihren Heiz- und Warmwasserbedarf nahezu vollständig mit Erneuerbaren Energien abdecken.
 
Die Hybrid-Wärmezentrale ermöglicht eine weitgehende Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern, steht für niedrige Heizkosten und leistet zugleich einen Beitrag zum Klimaschutz. Im Sommerbetrieb reicht häufig allein die thermische Solaranlage für die (Gratis-)Warmwasserbereitung. In der Übergangszeit stellen Wärmepumpe und Solaranlage die benötigte Energie äusserst kostengünstig bereit, denn viele Energieversorger bieten den Strom für die Wärmepumpe zu besonderes attraktiven Konditionen an. Wird der Bivalenzpunkt von etwa 0° C unterschritten, schaltet sich die Wärmepumpe ab und Gas-Brennwertkessel und Solaranlage übernehmen die Heizarbeit und Warmwasserbereitung. Statistisch gesehen wird der Gefrierpunkt bei weniger als 20 Prozent der Jahresheizarbeit unterschritten, sodass die Hybrid-Wärmezentrale ca. 80 Prozent der benötigten Energie aus erneuerbaren Quellen bezieht. Darüber hinaus kann der Gas-Brennwertkessel mit Bio-Erdgas betrieben werden und auch der Strom für die Premium-Wärmepumpe lässt sich aus regenerativer Quelle beziehen.
 
Premium-Komponenten der Hybrid-Wärmezentrale ThermiPro sind ein druckloser 500-Liter-Pufferspeicher, eine Luft/Wasser-Wärmepumpe mit einer Leistung von 7,3 kW sowie ein Gas-Brennwertkessel, der eine modulierende Betriebsweise in Leistungsbereichen zwischen 7,7 und 26,8 kW ermöglicht.