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Betriebsbereitschaftsverlust
Der Betriebsbereitschaftsverlust ist der Wärmeverlust eines Wärmeerzeugers (z. B. Heizkessel, Therme) oder eines Warmwasserspeichers durch Abkühlung während der Stillstandszeiten – d.h. wenn der Brenner nicht arbeitet, der Kessel bzw. das Speicherwasser aber warm ("in Bereitschaft") sind. Der bei Kesseln auftretende Betriebsbereitschaftsverlust setzt sich zusammen aus dem Abstrahlungsverlust und dem inneren Auskühlverlust. Der Abstrahlungsverlust entsteht bei Wärmeerzeugern durch Abstrahlung von Wärme höher temperierter Oberflächen (z. B. Brenneroberflächen, Kesseltüren) in den Aufstellraum. Der Abstrahlungsverlust reduziert sich mit sinkender Kesselwassertemperatur und verbesserter Wärmedämmung des Kessels, aber auch durch optimierte konstruktive Details, geringe Stillstandszeiten, eine sorgfältige leistungsseitige Dimensionierung des Kessels sowie durch Leistungsmodulation (siehe Modulation). Der Abstrahlungsverlust moderner, gut gedämmter Heizkessel liegt unter 2 Prozent.
 
Der Auskühlverlust ist der Wärmeverlust eines Heizkessels bzw. einer Therme, der entsteht, wenn der Brenner nicht arbeitet, aber der Wärmerzeuger noch warm ist. Die Auskühlung entsteht infolge innerer Durchströmung, die vor allem vom Schornsteinzug abhängig ist. Der Auskühlverlust reduziert sich bei Verringerung der Kesselwassertemperatur, u. a. auch durch automatisch angepasste Leistung (modulierende Betriebsweise) und optimale Zuganpassung mittels Nebenlufteinrichtungen.
 
Die Betriebsbereitschaftsverluste verringern sich bei optimal dimensionierten Wärmeerzeugern durch gleitende Betriebsweise (bedarfsgeführte Kesselwassertemperatur), durch Leistungsmodulation, sehr gute Wärmedämmung des Kessels und durch eine raumluftunabhängige Betriebsweise.