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Geregelte Heizungspumpen

Die Heizungspumpe hat die Aufgabe, das Heizwasser im seinem Kreislauf zwischen Heizkessel und zu beheizendem Raum auf Trab zu halten. Für jede so genannte Heizgruppe (die verschiedenen am Kellerverteiler abgehenden Haupt-Heizkreise) wird eine Heizungspumpe eingesetzt.
Früher liefen diese Pumpen mit konstanter Drehzahl – oder konnten manuell auf verschiedene Drehzahlstufen gesetzt werden. In alten Heizungsanlagen sind solche ungeregelten Heizungspumpen im Einsatz.

Heute wählt man mit gutem Grund geregelte Heizungspumpen. Diese stellen ihre Drehzahl flexibel auf die momentan zu liefernde Leistung ab. Denn diese Anforderung ist starken Schwankungen unterworfen. In modernen Heizungsanlagen sorgen verschiedene durch die Heizungsregelung dirigierte Stellorgane für ein schwankendes Volumen des zu fördernden Heizwassers. Bei einer Fussbodenheizung etwa regeln mit Motoren bestückte Ventile den Durchfluss durch die einzelnen Rohrregister. Damit lässt sich die Temperatur in jedem Raum individuell regeln. Dasselbe Ziel verfolgen bei einer modernen Heizkörperheizung Heizkörperthermostate auf allen Heizkörpern. Dadurch aber wechselt der Zustand des Heizsystems und mit ihm die Anforderung an die Umwälzpumpe dauernd. Eine ungeregelte Pumpe liefert tagaus, tagein ein- und dieselbe Leistung. Damit wird unnötig elektrische Energie verschleudert. Gleichzeitig fliesst das geförderte Heizwasser in Zeiten, wo die Anforderung an die Pumpe gering sind, viel zu schnell durch die Rohre. Und damit entstehen oft sehr unangenehme Fliessgeräusche, die namentlich in der Nacht stark stören können.

Moderne, elektronisch geregelte Pumpen schaffen diese Probleme aus der Welt.
Ihre Heizungs-Installateur oder die Wärmetechnikfirma kann Ihnen dazu kompetent Auskunft erteilen.